Zeit wird nicht mehr, wenn man Dinge schneller macht; Zeit wird auch nicht weniger, wenn man sich mal langweilt oder auf den nächsten Termin, eine Person oder auf die nächste Aktivität warten (muss). Zeit ist konstant. Das ist schön, weil niemand einen Vorteil oder Nachteil hat. Zeit vergeht jeden Augenblick aber immer (nach menschlichen und nicht physikalischen Maßstab) mit gleicher Geschwindigkeit.
Sonntag, 16. Juni 2013
Donnerstag, 9. Mai 2013
Die Ressource Zeit
von
Holger Gawenda
"Die Ressource Zeit ist im Leben die einzige Konstante,
wie die Lichtgeschwindigkeit in der Physik."
Seit dem der Mensch sich selbst bewußt ist, seine Natur wahrnimmt und versucht sie nach seinen Zielen und Interessen zu gestalten, hat er es jedoch nicht geschafft, die Zeit selbst zu beeinflussen. Trotz des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts hat der Mensch noch keine Möglichkeit der Steuerung über die Zeit erhalten.
Sonntag, 28. April 2013
Ein schöner Sonntagmorgen im Frühling
von
Holger Gawenda
Ach ist das ein herrlicher Sonntagmorgen. Die Ruhe der Zivilisation, das warme Wetter des Frühlings mit den sanften Strahlen der Morgensonne, der angenehme frische Duft der Natur und das Vögelgezwitcher, die man beim geöffneten Fenster hören kann, das Alles sind Elemente für einen schönen Guten Morgen. Jeder kann nun die Entspannung und Gelassenheit geniessen. Es sind solche seltene Momente in der Woche oder im Jahr, die man wirklich aktiv erleben sollte. Kein Stress - sondern einfach nur Dasein und Entspannen.
Montag, 22. April 2013
Der stets glückliche Weise erinnert sich dankbar an das Vergangene ...
von
Holger Gawenda
"Der stets glückliche Weise erinnert sich dankbar an das Vergangene und nimmt die Gegenwart so auf, dass er erfasst, wie großartig und angenehm sie ist.
Und der Weise macht sich auch nicht von der Zukunft abhängig, sondern er wartet sie geduldig ab und genießt die Gegenwart."
von Marcus Tullius Cicero, 106 v.Chr. - 43 v.Chr.
De finibus bonorum et malorum („Vom höchsten Gut und vom größten Übel“)
Sonntag, 7. April 2013
Der Fluch der Statusmitteilungen
von
Holger Gawenda
Timelines, Streams, SMS's oder Mails - auf den unterschiedlichen Kanälen werden uns die verschiedensten Statusmitteilungen gesendet. Bestellmitteilungen, Kontaktmitteilungen, Mitteilungen, ob zu Hause die Waschmachine bereits fertig ist, usw. - die Möglichkeit sich Statusmitteilungen zusenden zu lassen, nimmt mit dem technischen Fortschritt immer mehr zu. Und es gibt Manager, die ihre 200 Mails täglich bereits als "Status" für Wichtigkeit versuchen anzupreisen.
Sonntag, 24. März 2013
Leben in der Konsumgesellschaft
von
Holger Gawenda
Jeder konsumiert. Licht, Kleidung, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, aber auch Mobilitätstechnik - in der modernen arbeitsteiligen Gesellschaft wird produziert, gehandelt und konsumiert. Jeder ist auf Jeden angewiesen. Die Produzenten und Händler auf Mitarbeiter, die die Waren herstellen. Und die Mitarbeiter (als auch über diverse Transfersysteme (Rente, Arbeitslosengeld als auch Taschengeld alle Anderen) werden wieder die verschiedensten Produkte erworben.
Sonntag, 24. Februar 2013
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft (vom Dalai Lama XIV.)
von
Holger Gawenda
Von den 7 (christlichen) Todsünden hat wohl jeder gehört. Nun hab ich die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft vom Dalai Lama XIV. gelesen:
- Reichtum ohne Arbeit,
- Genuss ohne Gewissen,
- Wissen ohne Charakter,
- Geschäft ohne Moral,
- Wissenschaft ohne Menschlichkeit,
- Religion ohne Opfer,
- Politik ohne Prinzipien.
Dienstag, 29. Januar 2013
Sich eine digitale Abstinenz gönnen
von
Holger Gawenda
Smartphones, Tablets, Laptops - das Internet ist überall und jederzeit präsent. Kommunziert wird immer seltener miteinander, sondern vielmehr digital. Vielen nervt aber das immer online sein. Und noch mehr Internetsüchtigen fällt es noch nicht einmal auf, dass ihr Verhalten eines Drogensüchtigen gleicht. Der Wecker ist - wie praktisch - im Smartphones. Ums auszumachen wird es in die Hand genommen und dann gleich mal die Mails gecheckt, Twitter und Facebook besucht. Was waren es wohl noch Zeiten, als man nur eine Zigarette und ´nen Kaffee brauchte ... - oder eben auch nicht.
Mittwoch, 23. Januar 2013
Das ifixit-Manifest für Eigenständige Reparaturen
von
Holger Gawenda
Früher waren z.B. Autos, aber auch andere Konsumgüter wie Computer, so einfach gebaut, dass man kleinere Reparaturen selbst erledigt werden konnten. Anfang der 90er Jahre haben viele ihre Desktoprechner noch selbst aufgeschraubt, Festplatten und Arbeitsspeicher und CPU´s ausgetauscht. Mittlerweile sind aber die technischen Geräte (Smartphones, Tablet & Co.) aber auch Autos so von den Hersteller konstruiert und gebaut, dass eine Selbstreparatur schlecht bis unmöglich ist. Öffentlich bekannt wurde, dass Displays bei Smartphones und Tablets nun nicht mehr geschraubt, sondern geklebt werden, wodurch ein Austausch nicht mehr ohne Weiteres möglich ist. Und wer eine kaputte Scheinwerferlampe bei seinem modernen Auto mal selbst auswechseln wollte, kennt die Schwierigkeiten.
Sonntag, 20. Januar 2013
Unwort des Jahres 2012
von
Holger Gawenda
Das Unwort 2012 "Opfer-Abo" wurde vor Kurzem auf einer Pressekonferenz der TU Darmstadt bekannt gegeben. Dieses Wort stammt aus einem Spiegel-Interview mit dem Wettermoderator Jörg Kachelmann, der der Vergewaltigung an Einer seiner ehemaligen Freundinnen angeklagt war. Die Plätze 2 und 3 belegten übrigens die Wörter "Pleite-Griechen" und "Lebensleistungsrente". Das Unwort wird wird von einer Jury bestehend aus Sprachwissenschaftlern und Journalisten ausgewählt. Dabei kann jeder selbst Vorschläge einreichen (Unwortvorschläge an folgende E-Mail: vorschlaege(at)unwortdesjahres.net).
Meiner Meinung nach hätte jedoch ein anderes Unwort gewählt werden können: Entsolidarisierung. Ein Unwort, welches trotz der aktuellen relativen guten Konjunktur immer mehr Menschen betrifft. Die FDP hatte noch bei der letzten Bundestagswahl 2009 mit "Mehr Netto vom Brutto" geworben. Aber bei den vielen zusätzlichen Ausgaben sind die wenigen aber populistisch "verkauften" Reduzierungen wohl nur der sogenannte "Tropfen auf dem heißen Stein".Ein Beispiel ist die Reduzierung der Mehrwertsteuer für Übernachtungen von 19% auf 7%, während durch die Preissteigerungen von Diesel und Benzin Milliadenmehreinnahmen in den Bundeshaushalt fliessen. Dabei sind die Preissteigerungen bei Strom, Gas und Bezin/Diesel für Jeden eine Belastung.
Meiner Meinung nach hätte jedoch ein anderes Unwort gewählt werden können: Entsolidarisierung. Ein Unwort, welches trotz der aktuellen relativen guten Konjunktur immer mehr Menschen betrifft. Die FDP hatte noch bei der letzten Bundestagswahl 2009 mit "Mehr Netto vom Brutto" geworben. Aber bei den vielen zusätzlichen Ausgaben sind die wenigen aber populistisch "verkauften" Reduzierungen wohl nur der sogenannte "Tropfen auf dem heißen Stein".Ein Beispiel ist die Reduzierung der Mehrwertsteuer für Übernachtungen von 19% auf 7%, während durch die Preissteigerungen von Diesel und Benzin Milliadenmehreinnahmen in den Bundeshaushalt fliessen. Dabei sind die Preissteigerungen bei Strom, Gas und Bezin/Diesel für Jeden eine Belastung.
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